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Britax Go Big – ein kleiner Testbericht #ANZEIGE

Neue Kinderwagen sind wie neue Autos. Voller Glanz und so repräsentativ. Erhaben fahre ich damit über die Straßen, gewöhne mich an die neuen Außenmaße und möchte möglichst nach jeder Tour alles sauber tupfen. Eine intensive und schöne Zeit. Bei jedem ersten Kratzer durchleide ich Höllenqualen. Und gerne ärgere ich mich nach der ersten Fahrt über undurchdachte Neuheiten. Und dann ist der Zauber um die neue Karre auch schon wieder vorbei. Ich hatte schon verschiedenste Karren in der Garage. Jetzt ist der Britax Go Big bei uns eingezogen.

Wir haben vier Kinder. Wir fahren einen VW Bus. Platz für alle Kinder und Platz für große Einkäufe. Ähnliche Erwartungen habe ich an unseren Kinderwagen. Jedes Kind sollte im Zweifel Platz darin finden und auch meine gewaltigen Einkäufe müssen bequem eingeladen werden können.

Vorneweg: Ich habe den neuen Britax Go Big als PR-Sample bekommen. Ein Großteil unserer Kinder ist im Kindergarten und ich genieße die Vormittagsruhe mit der Kleinsten. Zeit, um dem Geschwisterwagen den Rücken zu kehren. Zeit mit der Kleinsten ganz alleine. Wir beide machen es uns richtig gemütlich. Entspannte Spaziergänge mit dem Hund im Wald oder auch gerne kleine Shopping-Touren durchs Dorf. Und dafür brauchen wir einen gemütlichen Kinderwagen mit viel Platz. Der Britax Go Big kam also wie gerufen. Hier ein kleiner Testbericht:

Der Britax Go Big. Testsieger unter den Kombikinderwagen bei Stiftung Warentest im März 2017. Hört sich doch toll an. Was will man mehr als einen schadstofffreien, sicheren und schönen Kinderwagen? Nichts. Außer vielleicht Platz. Scheint er aber auch zu haben, der Go BIG. Als das Paket hier ankam, konnte ich das nur schwer glauben. Das Paket war extrem klein. Davon darf man sich allerdings nicht täuschen lassen. Der Britax Go Big ist nämlich wirklich einfach, schnell und sehr klein zusammen klappbar. Passt somit in einen kleinen Karton, wahlweise auch in einen kleinen Kofferraum. Und anders als befürchtet war der Wagen nicht in tausend Einzelteile zerlegt, sodass ich ihn innerhalb weniger Minuten aufgebaut hatte. Und das erste Kind konnte Platz nehmen.

GO BIG steht für Platz, viel Platz

Der zunächst klein anmaßende Kinderwagen ist groß. In der Sitzeinheit sieht unsere Kleine etwas verloren aus. Der Sportsitz ist so groß, dass auch noch unsere 3 ½ jährige bequem darin Platz nehmen kann. Und der Korb ist so geräumig, dass ich das Britax Toddler-Board und zusätzliche Einkäufe plus Rucksack darin verstauen kann. Das ist mir wichtig und das ist der Grund, warum ich wieder auf einen normalen Kinderwagen umsteigen wollte.

Der Kinderwagen ist schwerer als unsere letzte Karre. Für mich kein großes Problem, ganz im Gegenteil. Große, schwere Autos liegen schließlich gut auf der Straße und vermitteln ein sicheres Gefühl. Das wollen wir ja auch für unsere Kinder. Im Kinderwagen. Und was ich so noch nicht kannte: Der Britax Go Big hat eine wahnsinnige Federung (Kleine Anmerkung: Daran hapert es übrigens bei unserem VW BUS/Traktor). Er federt alles ab. Auch unvorsichtige Lenkungen älterer Geschwister. Was mich neben der Federung auch sehr beeindruckt ist die Bremse. Die lässt sich einfach von allen Seiten runter drücken und hält was sie verspricht. STOP. Die Räder sind sehr groß. Das ermöglicht auch bequeme Touren durch den Wald oder über die Straße. Mit Vollgummireifen und somit ohne Platten. Dank der Federung. Und trotz der großen Räder ist der Wagen immer noch extrem wendig.

Klitzekleines Manko: Von unserem letzten Kinderwagen bin ich es gewohnt, dass ich jedes einzelne Teil abmachen und in die Waschmaschine stecken kann. Das ist bei den kleinen Krümelmonstern oft von Vorteil. Der Britax Go Big ist da nicht so leicht zu reinigen.

Es gibt den Wagen in verschiedenen Farben, wir haben uns für schwarz entschieden. Wie bei unserem Auto. Den Shuttle-Service-Look finden wir extrem schick. Der Wagen ist wirklich toll und ich freue mich, den Einkaufskorb jetzt regelmäßig bei Mädels-Touren zu füllen. Alle Geschwister finden den Wagen übrigens auch toll. Dank des verstellbaren Griffes kommen nämlich alle in den Genuss der Wendigkeit des Wagens. Ein echter Familien-Flitzer.

 

 

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1 Comment

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    Erstausstattung fürs Baby – was ich wirklich gebraucht habe | Shari Dietz
    19. Januar 2018 at 18:12

    […] Es gibt sie, die Dinge, die ich immer wieder kaufen würde. Unabhängig vom Typ des Kindes. Kinderwagen und Babyschale natürlich vorne weg. Hier gilt es natürlich, maximalen Komfort für Eltern UND Kind zu sichern, damit man lange Freude an den ja nicht ganz preiswerten Dingen hat. Zu meinem Kinderwagentest kommt ihr hier. […]

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